PHILOSOPHIE

Eine Grundhaltung der Wertschätzung

Ich arbeite im Bereich Anästhesie, Intensivmedizin und Notfallmedizin seit über 13 Jahren und habe in dieser Zeit Erfahrung in 36 Häusern bundesweit gesammelt. Ich bin überzeugter Anhänger einer verantwortlichen, ärztlichen Selbstverwaltung und widme mich eigenständig einer adäquaten Patientenversorgung im Krankenhaus. Mich zeichnen Verbindlichkeit, Struktur, Anleitung und regelmäßiges Feedback aus, dabei bin ich diszipliniert und zuverlässig. Die nahezu reflexartige Verbindung zwischen den Begriffen Honorararzt und Defizit will ich lösen.

Fragen nach Entfaltungsmöglichkeiten im Berufsalltag werden von mir gerne gestellt, ein gutes Berufsklima wird sehr geschätzt. Ich bin ein seriöses und etabliertes Mitglied in der deutschen Ärzteschaft mit berechtigtem beruflichem Interesse und kein Aussteiger mit zweifelhaftem Charakter, der Grauzonen ausnutzt. Meinen Beruf übe ich sehr gerne aus und bin in meinen Bestrebungen hochmotiviert.

Warum selbständig?


Wer sich im Krankenhaus respektlos behandelt fühlt und in der Leistungsfähigkeit beeinträchtigt, der hält Ausschau nach alternativen Arbeitsmodellen. Bereits vor mehreren Jahren habe ich den Schritt in die Selbständigkeit gewagt und den Mut gefasst, mich den existentiellen Problemen und Herausforderungen in unserer Gesellschaft nicht nur intellektuell zu nähern, sondern die Grundsatzfragen zu stellen und dann konsequent zu handeln. Wie steht es um die ärztliche Selbstbestimmung, wie um die Freiheit des ärztlichen Handelns? Warum ist Gesundheit bloß zum Spekulationsobjekt geworden? Warum akzeptieren die Ärzte widerstandslos die Hoheit ökonomischer Ziele über die Qualität der eigenen Patientenversorgung?

Das apathische Abwarten und Hoffen auf Verbesserung der Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen kamen für mich nicht in Frage. Ich entschied mich für eine Exit-Option, weil ich über passende Alternativen verfügte.

Die Lebenswirklichkeit eines selbständigen Unternehmers

Die Rahmenbedingungen wurden auf der Systemebene so gesetzt, dass man als sorgfältiger Arzt keinen relevanten Einfluss auf die Behandlungsqualität mehr haben konnte. Mein Tätigkeitsumfeld war vom schleichenden Qualitätsverlust betroffen und über die Jahre war ich Zeuge der Desintegration von stabilen Abteilungsstrukturen. Ich musste zusehen, wie die Attraktivität meines Faches durch die sich ständig verschlechternden Rahmenbedingungen immer mehr gelitten hat. Die Risikokonstellationen waren zwar allgemein bekannt, konnten aber nicht konstruktiv aufgearbeitet werden. Unrechtsbewusstsein und Risikoempfinden haben häufig im unmittelbaren Arbeitsumfeld gefehlt.

Die Idee der Freiberuflichkeit neu definiert: respektvolles Begegnen auf Augenhöhe und mit Vertrauen als professionelles Selbstverständnis
Wieder in Balance


Als Arzt nehme ich mir für meine Patienten Zeit und begegne ihnen mit Achtung auf Augenhöhe, um individuelle Sorgen und Ängste zu nehmen, ohne dabei überlange Arbeitsstunden leisten zu müssen. Ich will die zunehmende Anonymität im Gesundheitswesen mit aller Kraft durchbrechen. Im technik- und bürokratiezentrierten Gesundheitswesen steht der Mensch bei mir immer noch an erster Stelle. Ich will mich meiner ursprünglichen Rolle als Arzt wieder widmen und dem an ethischen Grundsätzen ausgerichteten ärztlichen Handeln nachgehen.

Damit stehe ich der zunehmenden Fremdbestimmung durch ökonomische und standardisierte Vorgaben kritisch gegenüber. Es ist eine Frage des Respekts, gut geleistete Arbeit angemessen zu vergüten. Es ist nämlich unredlich, Bereitschaftsdienste als Ersatz für Vollarbeit konsequent zu missbrauchen. Neben der immateriellen ist die wirtschaftliche Wertschätzung für einen Mediziner nämlich auch vonnöten.

Ich habe einen langen Reflexionsprozess durchlaufen und möchte als selbständiger Anästhesist eine positive Veränderung an meinem Arbeitsplatz Krankenhaus in Gang setzen.

VITA

  • Seit Novemeber 1973 online, Geburtsort Breslau
  • Studium Humanmedizin an der Medizinischen Hochschule in Wroclaw/ Polen, Abschluss Arzt
  • Magisterstudium Philosophie an der Universität in Wroclaw/ Polen und an der Ruhr-Universität in Bochum (RUB)
  • Aufbaustudiengang Humanitäre Hilfe an der RUB, Abschluss Master of Arts
  • WISSENSCHAFTLICHER ASSISTENT, MEDIZINISCHE HOCHSCHULE IN BRESLAU

    Lehrstuhl für Katastrophen und Rettungsmedizin, CA Prof. Dr. med. J. Jakubaszko

  • ASSISTENZARZT, KLINIKUM PLAU AM SEE

    Neuro- und Traumazentrum in Mecklenburg-Vorpommern, Abteilung für Anästhesiologie und Intensivtherapie CA Dr. med. R. Baetgen

  • ASSISTENZARZT, KLINIKUM KARLSBURG

    Herz- und Diabetes-Zentrum in Mecklenburg-Vorpommern, Klinikum für Anästhesiologie und Intensivtherapie CA Dr. med. B. Müllejans

  • FACHARZT, MARTIN-LUTHER-UNIVERSITÄT HALLE/SAALE

    Klinikum für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin, CA Prof. Dr. med. J. Radke

  • ASSISTENZARZT, RUDOLF-ELLE-KRANKENHAUS EISENBERG

    Teilzeitstelle in der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin, CÄ Dr. med. M. Lange

  • AB 2009 ALS FREIBERUFLICHER HONORARARZT FÜR ANÄSTHESIOLOGIE BUNDESWEIT TÄTIG
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KOMPETENZEN

ANGEBOT

Ich möchte als Honorararzt meinen Beitrag zur Erhaltung von Strukturen und Abteilungen leisten. Ich biete Ihnen die Möglichkeit,
die kurzfristig entstandenen Versorgungslücken, sei es durch krankheitsbedingte Ausfälle, sei es durch einen hohen Versorgungsbedarf, zu schließen.

Weitere wichtige Einsatzmöglichkeiten meiner Arbeitskraft:

  • Zur Entlastung der Krankenhausmannschaft zwecks Einhaltung der Bestimmungen des Arbeitszeitgesetzes
  • Entlastung der mit der Weiterbildung beauftragten Ärzte
  • Vertretung der Kolleginnen und Kollegen, die wegen der Familienplanung längerfristig der Abteilung fernbleiben
  •  Ergänzung des Leistungsspektrums Ihrer Abteilung

QUALITÄTSMANAGEMENT

Ich arbeite unabhängig, ungebunden, unparteiisch und frei von Verpflichtungen einer bestimmten Betriebszugehörigkeit. Sie können auf meine Expertise bezüglich Organisationsstruktur- oder Patientenversorgungsproblematik, die sich aus langjähriger interdisziplinärer und sektorenübergreifender Arbeit herleitet, gerne zugreifen.

 Folgende Voraussetzungen werden erfüllt:

  • Approbation und Facharztzeugnis
  • Breites Spektrum sicher beherrschten Techniken auf dem Stand der Maximalversorgung
  • CME-Fortbildungsnachweis
  • Nachweis der arbeitsmedizinischen Untersuchung
  • Leitlinienkenntnis
 

 Was Sie erwarten können:

  • Rasche Auffassungsgabe
  • Bereitschaft zur Integration
  • Flexibilität und Akzeptanz von Abläufen und hausinternen Vorgaben
  • Höflichkeit
  • Empathie
  • Diskretion

Ein Vorwurf der mangelnden Sicherheit in der Patientenversorgung durch Honorarärzte aufgrund der Unkenntnis der Organisationsstruktur und der Kommunikationswege im Krankenhaus wird meistens von den Kollegen erhoben, die seit Jahren keinen Stellenwechsel vorgenommen haben. Abgesehen von der Tatsache, dass eine ungewöhnlich komplexe, wenig transparente Organisationsstruktur eines Krankenhauses meistens eine schlechte Struktur ist, ist jeder Wechsel für mich eine Routine.

Ein zuvor geplantes und strukturiertes Vorgehen erlaubt erfahrungsgemäß eine gleitende Einarbeitung auf der Intensivstation oder im OP binnen weniger Stunden.

Geplantes und strukturiertes Gespräch vorab!

Dazu zählen:
  • Erfragen von Namen, Telefonliste, Räumlichkeiten, Dokumentation
  • Medikamente und Geräte und deren Aufbewahrung
  • Management der Blutprodukte
  • EDV (inkl. Log-ins)
  • Alarmverfahren (Kreißsaal, Notaufnahme, OP-Notruf, hausinterne Reanimation)
 
  • SOPs zur Sicherstellung der Einhaltung von klinikinternen Standardprozeduren
  • Einweisung nach MPG
  • Klärung folgender Problemfelder: Beschreibung der Engpasssituation, Weisung und Einbindung in die Organisationsstruktur, Einsatzort und zur Verfügung gestellte Räumlichkeiten, Aufgabengebiet und Tätigkeiten, Übergabevisite, System der Arztbriefschreibung, Codierungstätigkeit, Gleitarbeitszeit, Dienstplanmodell

Die Checkliste und ein ausführliches Gespräch im Voraus sind feste Bestandteile meiner Qualitätssicherung. Das Vorgehen soll ein abhängiges Beschäftigungsverhältnis ausschließen und die Chance für einen guten Ausgang im Falle einer juristischen Auseinandersetzung mit der DRV erhöhen. Es ist das wichtigste Element in der Realisierung meiner Selbständigkeit und es soll zeigen, dass beide Parteien sich der bekannten Problematik bewusst sind, diese thematisieren können und danach handeln. Der wirkliche Geschäftsinhalt ist letztlich entscheidend, und der ergibt sich aus der tatsächlichen Durchführung des Vertrages und aus den getroffenen Vereinbarungen.

Rechtliche Hinweise

AKTUELLES

PERSPEKTIVFORUM JUNGE ANÄSTHESIE

Eine Plattform zum interdisziplinären Austausch

In Zusammenarbeit mit der Firma MED.OST Coaching & Consulting helfe ich den jungen Absolventen der medizinischen Fakultäten in Polen, einen interessanten  und anspruchsvollen Weg der Facharztausbildung in Deutschland einzuschlagen.

Das Programm heißt Perspektivforum Junge Anästhesie und zielt darauf ab, die Einheit des Faches zu fördern. Es ist als eine Plattform zum interdisziplinären und interkulturellen Austausch konzipiert und nicht als Drehscheibe zur Auswanderung.

 

Ich biete den jungen Leuten Motivation und Perspektive durch:

Betreuung und strukturierte Ausbildung
Mitarbeit im Expertennetzwerk
Finanzielle Unterstützung der Fortbildung

 

Das Trainee-Programm richtet sich speziell an berufsunerfahrene Mediziner und ist breit aufgestellt, um die Anfänger auf einen hochkomplexen Berufsalltag im deutschen Klinikum vorzubereiten. Dadurch will ich klare Perspektiven in der Facharztweiterbildung schaffen und verhindern,
dass Kollegen, die aus dem Ausland kommen, sich hoffnungslos einsam fühlen.

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